Vor der Morgenröte

D, F, AT 2016 | Regie: Maria Schrader | 106 min.
Stefan Zweig ist ein Weltenbürger, viele Länder hat er bereist. Doch als der berühmte Schriftsteller 1934 aus Österreich flüchten muss, weil er dort als Jude angesichts der sich ausweitenden NS-Herrschaft nicht mehr sicher ist, verändert sich für ihn die Erfahrung der Fremde. Der Verlust seiner Heimat lastet schwer auf ihm. Er schlägt keine Wurzeln, weder in England, noch in den USA oder in Brasilien, das er als „Land der Zukunft“ wahrnimmt. Zudem plagt ihn, dass Europa im Krieg zugrunde gerichtet wird und Freunde bedroht sind, während er überlebt. Er hadert mit seiner Beobachterrolle, zugleich wehrt er Aufforderungen zur politischen Stellungnahme ab und fühlt sich überfordert von Hilferufen, die ihn, den einflussreichen Autoren, erreichen. Sein Exil erlebt Zweig zunehmend als ermüdendes und „heimatloses Wandern“. 1942 nehmen er und seine zweite Frau Lotte sich im brasilianischen Petrópolis ihr Leben.
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