Ballon

BRD 2018 | Regie: Michael Bully Herbig | FSK 12 | 120 min.
DDR im Sommer 1979: Die Familien Strelzyk und Wetzel beschließen mit ihren Kindern über die deutsch-deutsche Grenze in die BRD zu fliehen und schmieden einen äußerst gewagten Plan: Die Flucht in einem selbst gebauten Heißluftballon. Doch als der Ballon kurz vor der Grenze in den Wald kracht, bringt das die Stasi auf ihre Spur. Die Geheimpolizei im Nacken, wagen die Familien einen erneuten Anlauf: fieberhaft arbeiten sie an einem zweiten, größeren Ballon.

Das zentrale Thema des Films ist Flucht aus dem Unfreiheitsregime der DDR in den Westen. Die Beschäftigung mit „Ballon“ setzt Impulse, sich mit der brutalen Beschaffenheit der historischen deutsch-deutschen Grenze sowie mit den Motiven der „Republikflüchtlinge“ ihre Heimat zu verlassen, auseinanderzusetzen. Der Film ermöglicht es den Schüler*innen zu reflektieren, dass das Leben in der DDR-Diktatur nicht ausschließlich schrecklich, aber vielen Menschen unerträglich war. „Ballon“ erzählt, vermittelt durch die beiden Familien Strelzyk und Wetzel, über einen Staat, der seine Bürger*innen ständig überwachte, individuelles Leben behinderte, Menschenrechte vorenthielt und durch Gleichschaltung und Repression großes Leid angerichtet hat. Der Film bietet auch die Möglichkeit, Bezüge zu heutigen Fluchten/Fluchtmotiven und unserem aktuellen Umgang mit geflüchteten Menschen herzustellen.

ab 9. Klasse geeignet
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