Und morgen die ganze Welt

BRD 2020 | Regie: Julia von Heinz | FSK 12 | 111 min.
Die aus reichem Hause kommende Luisa passt eigentlich so gar nicht in die linksalternative Szene, in die sie durch eine Freundin gelangt. Recht schnell gerät die 20-Jährige aber in den Bann des charismatischen Alfa, der im Gegensatz zu manchen Mitstreiter*innen den gewaltsamen Widerstand propagiert. Mit ihrem neuen Spielfilm ist Regisseurin Julia von Heinz, die einst selbst in der Antifa-Bewegung aktiv war, am Puls der Zeit und wirft einige drängende Fragen auf.

„Und morgen die ganze Welt“ bietet sich an, um einen Blick auf den nicht nur in Deutschland zu beobachtenden Vormarsch rechtsradikaler und rassistischer Ansichten zu werfen. Ähnlich wie im Film selbst, könnte man im Unterricht zudem eine Diskussion über Artikel 20 des Grundgesetzes anstoßen, der darauf hinweist, dass jeder Bürger Widerstand gegen denjenigen leisten dürfe, der die demokratische Ordnung abzuschaffen versucht. Ist Gewalt tatsächlich ein probates Mittel im Kampf gegen den Rechtsruck?

empfohlen ab Klassenstufe 9
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